23.09.2018

Gemeinsame Sprache, geringere Preise fürs Lektorat in Deutschland

 

Uns eint die gemeinsame Sprache, das gute Hochdeutsch. In der Schweiz gibt es Abweichungen, was zum Beispiel Bezeichnungen angeht. Die Sprache muss vereinheitlicht werden. So wurde es immer gemacht. Ob Dürrenmatt aus der Schweiz oder Böll aus Deutschland: Sie werden überall gelesen und verstanden. Das Sprachgefühl ist nicht regional ausgerichtet.

Preise in Deutschland fürs LektoratAlso denken wir immer an den gemeinsamen Sprachraum von Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch von Südtirol und Ostbelgien. Veröffentlichten wir einen Text, gehen wir grenzüberschreitend daran, an die Leser zu denken. Das gilt für Biografien wie Romane, Kinderbücher, Ratgeber oder Essays.

Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind vergleichsweise hoch. Insofern ist es vernünftig, kostenbewusst zu denken, wenn es zum Beispiel ums Lektorat geht. Das Korrekturlesen nimmt viel Expertise und Arbeitszeit in Anspruch. Also müssen gerade bei hauptberuflich tätigen Lektorinnen und Lektoren die Honorare berufsbedingt angemessen sein. Das gilt ebenso für die Kolleginnen und für die Kollegen in der Schweiz.

Der hohe Anspruch eint alle. Doch muss gesagt werden, dass die Preise fürs Lektorat in Deutschland und Österreich niedriger sind als in der Schweiz. Ein Nachteil für die schweizer Autorinnen und Autoren ist das keineswegs.

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