Lektor und Ghostwriter vor allem für Buchmanuskripte

23.03.2017

Die Manuskriptberatung ist die erste Hilfe des professionellen Lesers

 

Das Manuskript von einem Lektor intensiv gegenlesen und hilfreich beurteilen lassen: Das ist die Manuskriptberatung aus Berlin für Buchmanuskripte aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz.

Gerade unerfahrene Autorinnen und Autoren sind unsicher, wenn sie das Schreiben ihres Manuskripts abgeschlossen haben. Nun brauchen sie eine professionelle Meinung, wollen aber die nötigen Korrekturen selbst vornehmen. Sie möchten wissen, wo das aus meiner Sicht mal mehr, mal weniger nötig ist. Die Entscheidung liegt bei ihnen, meine Vorschläge umzusetzen.

Ich versuche mit guten Begründungen zu überzeugen. Vom Streiten wird schließlich nie die Rede sein, weil es um den Feinschliff geht. Gut formuliert, habe ich als Manuskriptberater in der Regel gute Chancen, Autorinnen und Autoren überzeugt zu haben. Und diese wohlmeinende Auseinandersetzung ist für die Schriftsteller oftmals die erste konstruktive überhaupt. Die schafft Distanz und Einsicht. Genauso arbeite ich mit erfahrenen Autorinnen und Autoren zusammen.

manuskriptberatungPreise

Ich erhalte das Manuskript, analysiere es intensiv. Meine Betrachtung kann durchaus 10, 20 oder 30 Normseiten umfassen. Es gibt Rückfragen, neue Überlegungen oder anders formulierte Darlegungen. Die Manuskriptberatung ist zeitintensiv, deutlich günstiger als das Lektorat, wird bei 100 Normseiten oftmals nur bei 300 Euro liegen, also der Arbeitsleistung von zwei, drei Tagen entsprechen.

Stichwort Normseite: Solche Seiten sind mit 1.500 Anschlägen inklusive der Sinn gebenden Leeranschläge für Lektoren, Layouter, Redakteure etc. definiert, um den Umfang eines Manuskripts nach Seiten allgemeingültig anzugeben.

Die Alternative ist das persönliche Gespräch in Berlin oder an anderen Orten, weil Flüge billig und Hotels günstig sind. Regelmäßig bin ich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und in der Schweiz tätig.

Solche langen Arbeitstage müssen nicht erschöpfend sein. Es kommt auf die Gesprächsatmosphäre an, die wir vorher gemeinsam erörtern: lieber an einem luftigen Ort, als in einem stickigen Büro, bevorzugt während langer Spaziergänge als auf einem Sofa.

Und die Autorinnen und Autoren suchen grundsätzlich den ernsthaften, den wohlmeinenden Dialog zur Verbesserung der eigenen Arbeit. Das ist der Ausgangspunkt. Ich kann das sehr gut verstehen.

Der lange Weg

Es hat Etappen gegeben. Über Jahre hinweg stand der Wunsch im Raum, ein Manuskript, das zum Buch werden soll, erstellen zu wollen. Zweifel kamen den Autorinnen und Autoren wie unüberwindliche Gebirge vor. Die Gunst eines Moments brachte sie schließlich doch zum Computer, zur Schreibmaschine, zum Stift und zum Papier. Es vergingen viele Nächte, viele Tage, viele Wochen, viele Monate, oftmals Jahre. Damit schlich sich ein gerütteltes Maß an Unsicherheit ein.

Endlich aber liegt das Manuskript vor. Das ist in sehr hohem Maße anerkennenswert.

Denn: Wer schreibt, muss sich mit dem Thema auseinandersetzen, es ausgestalten, nachdenken, in winzigen Schritten denken können, zum Beispiel beim Beschreiben einer Autofahrt, der Dialoge in einer Umgebung, die den Moment plastisch macht – wie bei einem Film, bei dem die Zuschauer immer wieder neue Details entdecken. Geschriebene Dialoge müssen wirken, als handele es sich um gesprochene Sprache, die freilich poliert ist und dennoch dem entspricht, was wir beim Hin- und Zuhören erleben.

Das Unwesentliche ist bei Dialogen auch Teil des Wesentlichen. Dadurch unterscheidet sich die Sprech- von der Schreibsprache nicht. Doch gewichtet sein muss alles durchdacht. Dialoge verfolgen wichtige Zwecke für die Charakterisierungen der Protagonisten, für die Lebhaftigkeit im Manuskript. Sie sind Stilmittel von großer Bedeutung.

Schwerpunkte

Als Manuskriptberater bin ich gern für Sie da, gleichwohl arbeite ich überwiegend hauptberuflich aufmerksam als Lektor.

Schwerpunkte: Kinderbuchmanuskripte, Romane, Biografien und Ratgeber für das breite Publikum, das erreicht werden muss wie von einem Redner, der eine Klientel anspricht, die über unterschiedliche Wissensstände verfügt, jedoch neugierig und offen ist. Es darf nicht zur Über- oder Unterforderung kommen. Wichtiger Grundsatz, um zu verbinden und nicht zu zerstreuen: Die Darstellung muss immer interessant sein. Eine Alternative gibt es nicht.

Auf alles das muss ich bei der Manuskriptberatung achten.