Lektor und Ghostwriter vor allem für Buchmanuskripte

27.04.2017

Lektor. „Ich steh´ an Deiner Seite!“ Verfahrensbeistand am Familiengericht. Sachbuch für Kinder. Beryth Hardt, Köln

 

Die Kölner Autorin Beryth Hardt hat ein Buchmanuskript geschrieben, das für die Publikation durch Gerichte oder Jugendeinrichtungen wertvoll ist. Die Autorin hat kind- und jugendgerecht formuliert, Definitionen und Verfahren erläutert. Genauigkeit und Verständlichkeit gehen Hand in Hand.

Beryth Hardt Während der Zusammenarbeit war es Autorin und Lektor wichtig, das Informationsbedürfnisse der Zielgruppe genau zu definieren und inhaltlich aktuell zu sein: Dafür mussten Begriffe und Formulierungen des Rechts kindgemäß transformiert werden. Das ist Beryth Hardt perfekt gelungen.

Beryth Hardt arbeitet seit vielen Jahren als gerichtlich bestellter Verfahrensbeistand in Köln, hat zwei Kinder.

Das Manuskript enthält zahlreiche Illustrationen. Es ist soeben fertiggestellt, nicht veröffentlicht worden, als für den Buchmarkt verfügbar.

Arbeitstitel: „Ich steh´ an Deiner Seite. Als Verfahrensbeistand bei Familiensachen/-sachen vor Gericht.“ Ganz sicher ist das Manuskript auch für Eltern wichtig, die nachlesen wollen, welche Schritte Kinder mit dem Verfahrensbeistands unternehmen.

Aufgabe des Verfahrensbeistandes ist es, auch darauf Einfluss zu nehmen, dass die einzelnen Verfahrensabschnitte wie möglich für das Kind belastend sind. Der Verfahrensbeistand macht sich nach seiner Bestellung mit der Gerichtsakte vertraut und nimmt anschließend Kontakt zu den Eltern und anderen Bezugspersonen des Kindes auf. Der Verfahrensbeistand wird sich auch mit Vertretern des Jugendamts Kontakt in Verbindung setzen, um Informationen auszutauschen.

Der Verfahrensbeistand spricht mit dem Kind und stellt fest, welche Wünsche und Bedürfnisse das Kind in seiner gegenwärtigen Situation hat. Er wird die Interaktion des Kindes mit dem jeweiligen Elternteil, mit Geschwistern und eventuell weiteren Bezugspersonen beobachten. Das kann selbst beim Spielen im Zimmer oder auf dem Sportplatz sein. Das Kind weiß, dass es im Mittelpunkt steht, der Verfahrenshelfer bzw. die Verfahrenshelferin keine Bedrohung ist, sondern dort Sprachrohr, wo das nötig sein solle. Kinderrechte sind hohe Güter.

Häufig ist zuvor die Mitwirkung an einer einvernehmlichen Regelung durch die Eltern Teil der Beauftragung durch das Gericht.

Die Autorin Beryth Hardt schreibt:

„Kinder wissen, was sie wollen. Eltern auch. Wollen Kind und Eltern dasselbe?

Der Verfahrensbeistand ist immer parteiisch, wenn es um das Wohl des Kindes geht. Der Verfahrensbeistand tritt für die Kinder ein. Den Eltern gegenüber verhält er sich wie ein Anwalt des Kindes. Jedes Kind hat das Recht auf einen Helfer, der vom Gericht bestellt wird. Die Mädchen und Jungs finden mit dem Verfahrensbeistand heraus, was sie selbst wollen. Hinter dem Begriff stehen ein Mann und eine Frau mit sehr viel Erfahrung und oftmals mit eigenen Kindern, also mit der nötigen Lebenserfahrung.

Der Verfahrensbeistand hilft dabei, Gedanken zu ordnen und eine eigene Meinung zu finden. Die ist wichtig, wenn sich ein Richter oder eine Richterin erkundigen, was das Kind will, wenn sich die Eltern um dich streiten.“

Gern stelle ich als ihr Lektor den Kontakt zur Autorin Beryth Hardt her.

Für die Arbeit von Einrichtungen der Jugendhilfe ist das Werk gedruckt von Bedeutung, weil es gefällig  dazu  einlädt, sich zu informieren, Ängste miniminiert und gleichzeitig ästhetisch wertvoll ist. Öffentliche Einrichtungen sollten das Manuskript als eine solche Handreichung weitergeben, das wegen der Gestaltung vom Kind als Geschenk verstanden wird. Auch so kann der angemessene Zugang zur Information erfolgen.