12.12.2017

Lektor. „Quereinstieg“. Satire von Gerhard Fenkart-Fröschl, Goldegg Verlag, Wien – BESTSELLER in Östereich

 

Fantastisch: „Quereinstieg“ von Gerhard Fenkart-Fröschl … 

Am Anfang steht die Idee im Wiener Restaurant „Eckel“ an der Sieveringer Straße unweit von Grinzing entfernt: Innerhalb eines Jahres werde Kathi Staatssekretärin in der österreichischen Bundesregierung sein.

Dem Autor ist mit "Quereinstieg" ein Bestseller gelungen.Verliert Kathi, wird sie und nicht ihr Bruder Erasmus mit der entsetzlichen Tante ans Tote Meer reisen müssen.

Tatsächlich schafft es Katharina von Lichtenfels, ein erfolgreiches Volksbegehren für die Erneuerung der Kasernen zu initiieren. Das Leben in den Unterkünften sei menschenunwürdig.

Das Projekt soll auf Kosten der Versicherungen gehen, die mit einer Abgabe belegt werden. In den Hinterzimmern fällt es den Assekuranzen nicht schwer zuzustimmen.

Andererseits werden sie auf Dauer dickes Geld machen, weil der Finanzminister erpressbar ist und sein schönes Leben in der Bundesregierung mit neuem Auto und ansehnlicher Dienstvilla viel mehr zu schätzen weiß als seine hehren Prinzipien. Kathi zieht die Strippen.

Dreist agitiert Kathi im Fernsehen mit Bildern russischer Kasernen für das schließlich erfolgreiche Volksbegehren mit absurden Schicksalsschlägen einzelner fescher Burschen, die nichts mit dem Leben der Soldaten zu tun haben. Die Frau setzt auf das Herz Österreichs, auf das Mitgefühl, das blind macht.

Dagegen scheinen die etablierten Politiker machtlos zu sein.

QuereinstiegKathi hat sich entschieden: Ihr gefällt ein Posten im Verteidigungsministerium.

Es ist nicht ohne Witz, dass die junge Frau in Anlehnung an die Münchner Sicherheitskonferenz ein Institut gründet, das den Anschein großer Bedeutung seit langer Zeit hat. Kaum einer, der etwas auf sich hält, wagt nicht nur in Wien zu sagen, dass er noch nie etwas von der offenbar berühmten Institution gehört habe.

Da werden Jahresberichte in die Wiener Nationalbibliothek geschleust, Reisen nach Schottland gemacht.

Der wichtige Pfeiler der großen Lüge, international renommiert zu sein, ist der Kauf eines seltsamen Verlags in den Highlands, dessen verstorbener Eigentümer im Suff Gedichte geschrieben hat, die nicht einmal der dickhäutigste Schotte lesen würde, über Fantasien verkommener Kerle, die von Jungfrauen träumen.

Kathi schleicht sich in der Fiktion an real existierende österreichische Politiker heran. Die erklären, wie Quereinsteiger in der Politik erfolgreich sein können. Der Autor hat sorgsam recherchiert und dafür zahlreiche Interviews mit österreichischen Politikern geführt.

Das Werk des Autors Gerhard Fenkart-Fröschl bietet Einblick in die Seele von Quereinsteigern, die zu Aufsteigern werden: selbst in Fernsehdiskussionen. Während sich die politischen Gegner mit ihren Plattitüden an das Wahlvolk heranwerfen, das sich kaum dafür interessiert, erweist sich Katharina von Lichtenfels als Populistin erster Güte.

Alles ist getragen von lebenwirklichen Dialogen, der aberwitzigen Überzeichnung vieler Charaktere, dem Wortwitz im Detail, dem rasanten Tempo und der raffiniert konstruierten Handlung. Gerhard Fenkart-Fröschl schlüpft in zwei Rollen: in die des Erzählers und in die des besten Freundes der Quereinsteigerin.

Das Werk ist mit knapp 350 Normseiten umfangreich, verliert nicht an Tempo und Tiefe und hinterlässt amüsierte Leser, die erfahren, wie man in einem Jahr nach ganz oben kommt.

Das Manuskript ist unveröffentlicht und ab sofort für Verlage verfügbar. Gern stelle ich als Lektor, der mit dem Autor drei Wochen lang intensiv an „Der Quereinstieg“ gearbeitet hat, den Kontakt zu Gerhard Fenkart-Fröschl her.

Empfehlung mit Enthusiasmus:

Der Lektor sagt: Lange habe ich kein solch abgefeimtes Werk gelesen, das wirklichkeitsnah, fantasievoll bis in die nebensächlichen Details hinein, mit abgeschmackter Kühle, dem Augenzwinkern und dem klassischen österreichischen Humor geschrieben worden ist. Beim Lesen entwickelten sich eigene Einfälle für die Handlung, schon in Varianten wenige Zeilen später im Manuskript standen und den Lektor überraschten.

Gute Manuskripte machen gute Laune aus Anerkennung. Davon waren die Arbeitstage und die abendlichen Treffen mit dem Autor geprägt.

Insofern verstanden sich Autor und Lektor bestens: Ein Glücksfall war das, der beim Ringen um das Interesse des Lesers nicht alltäglich ist.

Dieses Manuskript wird als gedrucktes Buch im deutschsprachigen Raum ein großer Erfolg werden.

Ich bitte Verlage in Deutschland, Österreich und in der Schweiz um deren besonderes Interesse an „Quereinstieg“.

Print Friendly, PDF & Email