23.02.2012

Lektor. “Spuren des Schicksals”: Roman von Olga Wiens

 

Die Autorin Olga Wiens hat einen besonderen Roman vorgelegt: “Spuren des Schicksals” – und ist im Genre Kriminalroman angesiedelt. Das Manuskript ist noch unveröffentlicht.

“Mein Leben erschien mir wie eine einzige Karussellfahrt. Ich folgte den Spuren zu meinem Glück. Zwar fand ich meine Berufung und wurde  Richterin. Doch tief in mir steckte die Unersättlichkeit. Der Urinstinkt stellte mich vor die schwere Wahl.  Es gab einerseits die Überzeugung und den Status. Andererseits steckte in mir die Gier.”

Spuren des Schicksals. Autorin Olga Wiens

Autorin Olga Wiens

Aus dem Inhalt:

Der Roman erzählt die Geschichte der Richterin Celin. Sie wollte nach ganz oben. Dafür hat sie Zeit ihres Leben gekämpft. Schon die Kindheit war nicht leicht gewesen. Disziplin sollte sie zeigen. Die wurde mit liebloser Strenge gefordert.

Karriere sollte Celin machen, später gut ausgesorgt haben, jemand sein. Es ging um nichts anderes. Dafür kämpfte sie. Ihr Herz blieb stets freudlos. Das betraf sogar Winzigkeiten. Ihre eigenen Probleme ignorierte Celine entschlossen. Sie wusste nicht, wie man sie löst. Das hatte ihr niemand beigebracht.

Auf der Karriereleiter würde es nicht mehr weitergehen. Sie hätte zufrieden sein können. Doch in ihr gähnte laut die Sinnlosigkeit. Als Richterin litt sie im Saal und vor den Akten unter den alltäglichen Grausamkeiten, den Vergewaltigungen, den Misshandlungen. Nirgendwo gab es ein Ventil.

Schwermut legte sich schwer in ihre Seele. Deshalb trank sie viel zu viel, nächtlich und täglich, um sich zu betäuben. Regina half. Dafür war es höchste Zeit gewesen. Die Psychologin Regina war Celins Schwester. Die wenigstens ließ Celine an sich heran. Es ging besser.

Erste Sonnenstrahlen erwärmten das Herz der Richterin, die immer nur an ihre Karriere gedacht hatte. Eric trat in Celins Leben. Celine wurde schnell klar, dass sie mit Eric nicht glücklich werden würde. Eric litt am Tod seines Vaters. Celine wollte helfen, wurde abgewiesen. Das Ende der ersehnten Zweisamkeit nahte. Dagegen war sie machtlos.

Doch entdecke Celine, dass es eine vielleicht letzte Chance gäbe, in ihrem Beruf voranzukommen. Endlich gab es wieder ein lohnendes Ziel. Celine hatte ihre Spur wiedergefunden. Celine intrigierte geschickt und mit Ausdauer, kam an das Verfahren gegen die Nesah-Gang. Das war kein kleiner Fisch. Denn die Nesah-Gang mordete für die Reichen und Mächtigen. Dazu gehörten Politiker. Die Nesah-Gang verdiente gut daran.

Erpressungen und Diebstähle gehörten zum Angebot. Drecksarbeit. Gefährlich war die Gruppe wegen ihrer Skrupellosigkeit. Die Nesah-Gang rühmte sich wegen ihrer Fähigkeiten: Zur Brutalität gehörte im Kampf der unglaublich feine Sinn für die Schwächen der Gegner. Erbarmungslos und schnell schlug die Nesah-Gang zu. Wenn man deren Leute sah, wirkten die nicht gerade wie Superhelden. Es waren die Sinnesorgane, die aus Unscheinbaren echte Kampfmaschinen machten. Nie wurde vorher einer aus der Gang gefasst und verurteilt. Beschützer gab es überall, auch in den Behörden.”

Die Autorin über sich:

“Einst hatte ich, Olga Wiens, einen sehnlichen Wunsch, der sich tief in meinem Herzen eingebrannt hatte. Ich träumte davon, eine spannende Geschichte zu erzählen. Sie sollte meinen Lesern viel Freude bereiten, sie tief berühren und zum Nachdenken bringen. Ich wünschte mir, dass mein Werk nicht nur einen fremden, scheinbar fiktiven Lebenswandel skizziert, sondern tatsächlich mein eigener ist. Meine innere Stimme hatte mich vorangetrieben und nicht aufgeben lassen. Mein Buch sollte allen Träumenden Hoffnung machen, für ihre Träume zu kämpfen.”

Olga Wiens lebt in Bayern. Für interessierte Verlage baue ich gern unverzüglich die Brücke zu Frau Wiens.