22.11.2019

Der Manuskriptberater ist ein guter Begleiter

 

Die Arbeit des Lektors ist für Privatleute oft nicht erschwinglich.

Viele Korrekturen können Autorinnen und Autoren selbst vornehmen. Sie haben die Distanz verloren: nach so langer Arbeit an ihrem Manuskript. „Betriebsblindheit“ könnte man das auch nennen, und die ist verständlich.

Manuskriptberatung Dirk HenzePersönliches: Schreibe ich selbst als Berliner Ghostwriter und Lektor, lasse ich Texte sehr oft über Nacht liegen, um sie am nächsten Tag mit professioneller Distanz  noch einmal zu lesen: so, als hätte sie ein Fremder geschrieben.

Was ein Mensch denkt und über welche Fähigkeiten er beim Schreiben eines so langen Manuskripts verfügt, spiegelt sich wider, wenn ich als Lektor Texte, die zu Büchern werden sollen, bearbeite.

Eine besondere Hilfestellung gibt der Manuskriptberater. Die kann sehr früh in Anspruch genommen werden: Wie schreibe ich „mein Buch“ (Manuskript)? Finde ich für meine Biografie einen Verlag, wenn ich berichte, was mir alles zugestoßen ist in meinem langen Leben?

Wichtiger ist, weil das zählt, was auf dem Papier steht, wenn es ausgedruckt ist, oder auf dem Display des Computers sichtbar wird: Wie habe ich geschrieben – interessant oder langweilig? Gewinne ich andere Menschen überhaupt für mein Buchmanuskript, weil es zum Beispiel Biografien sehr schwer haben?

Der Manuskriptberater kann bei konkreten Anliegen Grundlagen schaffen. Für den Lektor ist immer der Text entscheidend, der für ihn ein Werkstück ist, an dem er arbeitet, tage- und wochenlang.

Doch geht es nicht allein um die Ersparnis, sondern darum, aus einer Geschichte das Beste herauszuholen, um die Auflösung, um den Aufbau, um die Details, die helfen und prägen, um sie besser und also wirksam zu verstehen.

Lektoren werden immer gebraucht: Die Rechtschreibung ist sehr selten einheitlich. Gerade ungeübte Autorinnen und Autoren stoßen an ihre Grenzen, wenn es um die schwer emotionalisierten Schilderungen geht.

Denn es erinnert sich der Autor, er ist bewegt, findet keine oder zu viele Antworten: Jemand muss ihn lenken. Am Rande: Das Schreiben hat einen therapeutischen Effekt. Vielleicht könnte es reichen, für sich und seine Vertrauten zu schreiben. Das sollte ebenfalls bedacht sein.

Wer am Ende müde ist und nicht mehr an seinem Manuskript  arbeiten will, geht am besten direkt zum Lektor, doch wird ein professioneller „Handwerker“ beschäftigt.

Der Manuskriptberater hilft, eine Richtung zu finden und den Feinschliff so gut wie möglich selbst vornehmen zu können.  Er ist der Coach, wie man heute neudeutsch sagt, der Trainer, der Begleiter.

Wer ihn braucht, der ist beim Berliner Kollegen Dirk Henze außerordentlich gut aufgehoben. Verbindlich und dennoch mit der nötigen professionellen Distanz versehen, wird er leiten.

Das wird sehr oft benötigt: im Kampf mit Geschichten und Worten für das Manuskript, das Leser wie bei Biografien ins eigene Leben holen soll, das Einsichten vermittelt.

http://www.manuskriptberatung.de