19.03.2019

Manuskriptprüfung bzw. Manuskriptbegutachtung

 

Gerade unerfahrene Autoren und Autorinnen sind sich oftmals nicht sicher, ob ihnen ihr Manuskript gelungen ist. Lange hat die Arbeit gedauert. Die Distanz scheint verloren gegangen zu sein. Über ungewohnt viele Seiten musste ein Thema beschrieben werden. Nicht von Bedeutung ist es, ob es sich um einen Roman oder eine Biografie handelte.

Es kommt auf die Details und dadurch Stimmungen an, auf Spannungsbögen und die empfindbare Darstellung der Charaktere an. Darauf, neben der Rechtschreibung, achtet der Lektor.

Er weiß, dass seine Arbeit über Wochen hinweg gerade für Privatleute schwer oder nicht erschwinglich ist. Das zeigt sich auch in meiner Praxis Tag für Tag. Menschen berichten, und ich muss auf den Zeitrahmen meiner Arbeit für sie und die Preise hinweisen.

Immerhin gibt es die Manuskriptprüfung bzw. Manuskriptbegutachtung. Auf mindestens zehn Normseiten erläutere ich Stärken und Schwächen des Manuskripts. Verlage sind immer achtsam, weil das Manuskript als Buch verkäuflich sein soll. Nicht allein das Thema zählt.

Wenn ich selbst lektoriere, auch mit Ergänzungen und neuen Übergängen, dann nimmt die Bearbeitung einer Normseite regelmäßig eine Stunde Zeit für sich in Anspruch. Es sind mehrere Durchgänge nötig. Dafür berechne ich je Schwierigkeitsgrad zwischen 12 und 16 Euro je Normseite für das einfache Lektorat.

Normseiten sind definiert und die Maßeinheit für den Umfang eines Textes: 1 500 Anschläge inklusive der Sinn gebenden Leeranschläge.

Die Manuskriptprüfung setzt auf die geleitete Eigenständigkeit der Autorinnen und Autoren. Und sie ist sehr günstig und bringt Autorinnen und Autoren zum Ziel.

Die Idee muss nicht am Geld scheitern. Man darf sich als Autorin und Autor nicht verloren fühlen, auch wenn das Gefühl nach der langen Arbeitszeit gut ist.

Manuskriptprüfung