17.12.2018

Roman: gemeinsam die Handlung entwickeln

 

Die gute Lösung bei der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Entwicklung einer Geschichte. Handelt es sich um einen Roman, müssen die Gedanken frei sein. Ghostwriter und Auftraggeber setzen sich hin, entwickeln und notieren die Geschichte.

Beim Film werden solche Skizze „Storyboard“ genannt. Bild reiht sich an Bild und hier Handlungsstrang an Handlungsstrang.

Die Zusammenarbeit mit dem Ghostwriter: von Anfang an Einfluss nehmen.

Die Zusammenarbeit mit dem Ghostwriter: von Anfang an Einfluss nehmen.

Der Vorteil liegt darin, genau umsetzen zu können, was gewünscht wird. Die Beschreibung der Details ergibt sich aus dem dagegen groben Handlungsstrang. Der Ghostwriter ist nach der Entwicklung des „Storyboards“, des Konzepts, gefordert. Es reicht vorher aus, zwei Tage lang gemeinsam zu arbeiten. Hin und wieder arbeite ich dafür vor Ort, um der gemeinsamen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Diese Arbeitsphasen sind erfüllend. Doch geht es darum, dass am Ende nicht das Gefühl da ist: Ich habe mir den Roman ganz anders vorgestellt. Die Entwicklung des „Storyboards“ macht die Zusammenarbeit einfacher. Oftmals geht die Erstellung des Manuskripts etwas schneller. Rechnen wir nach Zeit ab, liegen darin durchaus finanzielle Vorteile. Der Auftraggeber bestimmt die Handlung, ist von Anfang an der Steuermann, macht es seinem Autor einfacher, weil der einer Linie folgen kann, die sorgsam erarbeitet wurde. Zudem sind Flüge billig und Hotels günstig.

Details geben Romanen Leben. Läuft ein Akteur durch eine Stadt wie Sankt Gallen oder Freiburg: Welche Kleidung trugen die Menschen? Wie sahen Telefonzellen aus? Waren die Automobile nicht bunter als heute: der rote Golf, der silberfarbene Passat … Schauen wir uns Fotos aus, dann wundern wir uns über die Frisuren, in den 70er-Jahren über Schlaghosen und Plateauschuhe.

Diese Dinge prägen Stimmungen. Handlungen ergeben sich in der Welt, in der wir leben und gelebt haben. Es ist nicht gut zu denken: Ich lege eine Zeit fest, und die Leute können sich den Rest denken. Wer einen Roman liest, bekommt einen Film, der sich im Kopf abspielt. Warum sonst werden Originalschauplätze ausgewählt? Die Bühne bedarf der besonderen Aufmerksamkeit.

Diese Zusammenarbeit für die Entwicklung des „Storyboards“ bereitet großen Spaß, und sie fördert neue Erkenntnisse: Soll unser Protagonist in einem Herren- oder Landhaus leben? Wir schauen uns Fotos an, bestimmen Plätze und schauen uns Charaktere an. Das alles ist eng verbunden mit der glaubwürdigen Handlung.

Ich bin gern für Sie da.

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