15.07.2019

Einsatz auf Rhodos. Hotel Atrium Palace in Kalathos – Rhodos

 

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Zu den wunderbaren Möglichkeiten gehört es für mich, überall schreiben und korrigieren zu dürfen. Deshalb ist es mir eine Freude, über das Hotel Atrium Palace schreiben zu dürfen.

Nun bin ich nach einer Woche dort aus Rhodos heimgekehrt. Ein guter Platz, um Ruhe zu finden, ist das Hotel Atrium Palace in Kalathos, also auf der Insel Rhodos. Der Ort Kalathos liegt 37 Kilometer von Rhodos (Stadt) entfernt. Es geht nicht allein um das Besondere der Architektur. Ebenso wichtig, wenn nicht gar wichtiger, sind die Menschen, die ihre Gäste umsorgen. Die Qualität ihres Engagements prägt das Bild, das Touristen mitnehmen und in sich bewahren.

Ballerina with style: Katrina Fedotova

Animation: Katrina Fedotova

Besonders gut umsorgt wurde ich von Katrina Fedotova. Frau Fedotova ist eine Meisterin der Disziplin. Sollte es für eine ausgebildete Ballerina anders sein dürfen? Sie kümmert sich um ihre Kollegin aus Italien und ihren Kollegen aus Lettland, gibt ihnen weitere Eleganz und Ausdauer durch das Tanztraining für Sport und Spiel zudem.

Katrina Fedotova sorgt sich in der Sommerzeit um die Kinder und um die Erwachsenen, also um die Animation – indessen immerzu rücksichtsvoll.

Der Service-Manager Savvas Papantoniou ist jemand, der früher als Granseigneur bezeichnet wurde. Jedem vermittelt er das Gefühl, ein ehrenwerter Freund oder Bekannter zu sein. Das Urlaubsgefühl wird nicht geschmälert. Es dürfen Geschichten aus dem Alltag erfragt werden: Wie geht es im Winter in Kalathos auf Rhodos zu, wenn die Saison vorüber ist?

Und natürlich gibt es den jungen Letten Roman, der sich auf wunderbare Weise um die Kleinen kümmert, wenn es abends vor dem Aufbruch in die sorgsam gepflegten Zimmer um den letzten gemeinsamen Spaß des Tages in der Kinderdisco geht.

Ich habe lange nicht mehr so gut gegessen.

Allein die Auswahl der Vorspeisen vom Buffet stellte eine wahre Herausforderung für die eigene Disziplin dar: Schließlich nimmt der Gast viele Kleinigkeiten vom großen Mahl. Das perfekt angerichtete Angebot ist gewaltig groß. Danach helfen außerdem der Ouzo in der Bar oder der Spaziergang unter Palmen, um das Gefühl tiefer Entspannung in Griechenland zu steigern. Indessen bietet das Hotel Atrium Palace All-Inclusive-Packages an, buchbar bei den großen Reiseveranstaltern.

Das Essen! Die Verlockung war so großartig, dass ich ihr nicht immer widerstehen konnte. Das galt nicht nur für mich.

Das Atrium Palace ist ein Schmuckstück. Dort lässt sich gut arbeiten. Es ist schwer, sich für Buchmanuskripte zu entziehen, weil die Menschen, die Architektur und die Umgebung erstklassig sind. Was die Umgebung angeht, denke ich an das klare Wasser, die kurzen Wege über feine Kacheln und an die höflichen Menschen, die entspannt im Sonnenlicht freundlich grüßen, gute Bekanntschaften mit Distanz und auf Zeit schaffen können.

Maitre in the restaurant of Atrium Palace

Maitre Savvas Papantoniou

Wenn Griechenland ein Edelstein der Reiseziele ist, dann dürfte das Hotel mit den wunderbaren Griechen im Hotel ein reines Goldstück sein.

Ich selbst werde sobald wie möglich erneut nach Kalathos in Atrium Palace fahren.

Besonders schön ist es im Frühling und im Herbst dort. Dies wäre nach meinem Arbeitsbesuch meine besondere Empfehlung. Ganz sicher aber werden Eltern mit ihren Kindern während der Hauptsaison reichlich sorglos sein können.

Außerdem: Wer am Computer oder mit Papieren arbeiten muss, ist herzlich willkommen. Am Abend und am frühen Morgen gibt es wunderbare Gelegenheiten zur Entspannung.

Ich selbst habe im Auftrag ein Kinderbuch geschrieben, das in Griechenland erscheinen wird. Das Hotel schließt am 31. Oktober 2014 und öffnet im Frühjahr 2015 wieder.

http://www.atrium.gr/

 

Einsatz auf der Insel Rhodos. Kontakte bleiben bestehen. Hier geht es um eine Woche als Ghostwriter und Lektor im Hotel Atrium Palace (Kalathos) und eine Rückmeldung des Managements nach 40 Stunden. Verbindungen bleiben. Ein Brief nach Griechenland.

Lieber Herr Matsigkos,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihnen steht ein langer und vor allem ein anstrengender Sommer bevor. Ich verstehe sehr gut, dass Sie in dieser Zeit dafür sorgen müssen, dass alle Angestellten Arbeit haben, vor allem gute Arbeit. Das ist der Hauptgrund für mein Engagement gewesen. Als Gast ist es unmöglich, hinter die Kulissen großer Hotels zu schauen. In meinem Beruf ist das manchmal möglich.

Vor einiger Zeit war ich als Ghostwriter, der für Deutschland, Österreich und für die Schweiz Manuskripte im Auftrag schreibt, in Hongkong und in Mexiko. Dort wurde ich durch Küchen, Wäschereien oder Konditoreien geführt. Selten hat mich etwas mehr beeindruckt als dieser Einblick. Insofern weiß ich sehr zu schätzen, wenn der Service reibungslos zu klappen scheint. Was ich erlebe, fließt in Reportagen oder Romane ein, die als Beiträge für den Rundfunk, den Buchmarkt und das Zeitungswesen erscheinen. Ich verstehe Reisejournalismus nicht als Sterne-Wesen, sondern als Erlebnis, um hinter Kulissen schauen zu können.

Und ich bin gern behilflich, wenn es um die Unterstützung geht. Gelegentlich bin ich im Radio, im Fernsehen und im Film. Selbst dort berichte ich über Erlebnisse und scheue mich nicht davor, mit Details zu arbeiten: Wo war ich? Was habe ich erlebt? Sie kennen das auch. Mittler halten den Betrieb nicht auf, wenn sie stellvertretend entdecken und professionell berichten. Meine Bezugspersonen in Kalathos waren Savvas aus dem Restaurant, Katrina und Roman aus dem Bereich Animation. Ich habe viel gelernt.

Sie alle baten mich um Bewertungen nicht etwa für sich selbst, sondern fürs Hotel. Das sollten Sie wissen. Die Identifikation ist groß. Das mag das besondere Verdienst des Managements sein. Ohne Leute wie zum Beispiel Savvas wäre das Hotel sehr viel weniger wert. Das wissen Sie besser als ich.

Ich freue mich, Sie im Oktober kennenzulernen. Ich war in der Woche der Wiedereröffnung da, und es ist bestimmt schön, in den letzten Tagen der Saison 2014 dort zu sein, also zu hören, wie der Sommer war und wie es mit den Mitarbeitern im Winter weitergeht.

Gleichwohl habe ich nicht nur den sozialen Blick. Das Hotel ist wirklich schön. Beim Essen hatte ich einmal wahre Glücksgefühle, und was mich eingenommen hat, das war die Ruhe. Das ändert sich bestimmt und hoffentlich bald, wenn Hunderte von Tischen beim Essen besetzt sein werden. Im Umgang besteht die Kunst zum Beispiel von Savvas darin, Gästen das Gefühl zu vermitteln, ehrenwerte Freunde und Bekannte zu sein. Ich bin sicher, dass das eine griechische Eigenart ist.

Während meiner anderen Aufgabe, die ich in der Vergangenheit als Sprecher der NATO in Litauen oder der Europäischen Union in Kinshasa etc. übernommen habe, ist es so, dass ich Menschen in vielen Ländern mit sehr unterschiedlichen Mentalitäten kennengelernt habe. Die der Griechen ist und war mir eine der liebsten, zumal ich sehr selten in Griechenland gewesen bin.

Ich freue mich darauf, Sie bei einem Glas Wein zu treffen. Wir sollten das nicht vergessen. Ich selbst habe meine Arbeit hier aufgenommen, werde in den nächsten Wochen nach Rom, Innsbruck und Reyjkjavik reisen, aber meine Zeit überwiegend allein vor dem Computer verbringen und zuweilen an diese gute Woche in Kalathos denken – auch an den Ouzo. Denn der muss sein.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Karl-Heinz Smuda