17.12.2018

Sehr günstig anreisen. Einen Lektor für die Diskussion finden

 

Es gibt wenige Lektoren, die dieses Angebot machen: Ich berate vor Ort, wenn es um Texte und Ideen für Bücher geht: in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Einen Lektor einfliegen lassen? Teuer ist diese Dienstleistung nicht, weil Flüge ab und nach Berlin sehr günstig sind. Oft reicht das Handgepäck aus, um zusätzliche Kosten und den Zeitverlust zu vermeiden. Der Flug von Berlin nach Wien kann 125 Euro kosten. Allein dieser Preis ist überschaubar, falls er trotzdem nicht zu hoch sein sollte. Man muss jeweils nach Angeboten schauen.

Mit einem Lektor sprechenZur Arbeit gehört die Vorbereitung, bevor ich als Lektor anreise. Es ist wichtig, das Manuskript zu kennen. Auszüge, ganze Kapitel können ausreichend sein. Dieses Material lösche ich später in Berlin vom Computer, weil Urheberrecht ein hohes Gut ist. Hier lese ich.

Für den Autor oder den, der die Idee für ein Projekt in sich trägt, bedeutet das: Wir können viele Stunden lang miteinander diskutieren, ich Hinweise geben: auf die Märkte, den Aufbau, die Sprache, die Zielgruppe.

Zudem sind solche Gespräche Motivation, weil ein außergewöhnlicher Schritt zur Realisierung vorgenommen wurde. Viele Menschen tragen ihre Idee jahrelang mit sich herum. Damit wird das Projekt konkreter. Das Gespräch muss Spuren hinterlassen und Richtungen geben.

Diese Aufgabe übernehme ich gern. Dafür habe ich eine besondere Affinität. Kaum ein Lektor bietet diese Leistung an.

Und: Ich bin nicht eingeschränkt auf die Arbeit im deutschsprachigen Raum.

Der Tagessatz ist nicht besonders hoch. Der lässt sich verhandeln und ist meist kostendeckend. Mir gibt das Angebot die Möglichkeit, neue Manuskripte, Menschen und Regionen kennenzulernen.

Es gab bislang Einsätze nicht nur in Österreich und in der Schweiz. Irland und England waren Ziele, Italien und natürlich Städte in Deutschland. Es gab Rückmeldungen über Arbeitsprozesse, Fortschritte und gelegentlich Nachfragen, wenn sich Probleme beim Schreiben eingestellt haben. Denn es gab einen Ansprechpartner – und später oftmals ein gutes Buch. Alles hat sich gelohnt.

 

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