17.12.2018

Lektor für Science-Fiction: in die Zukunft denken

 

Lektor für Science-Fiction. Im Bereich der Literatur gehört dieser Bereich zu den stets gefragten Genres. George Orwell mit „1984“ gehört zu den großen politischen Autoren im Bereich der Zukunftsromane, doch ebenso Jules Vernes mit seinen Ausblicken auf Technik und Abenteuer.

Korrekturlesen von Texten, die zu Büchern werden sollenHier bei den Science-Fiction-Manuskripten ist besonders viel Fantasie gefragt, die sich in den Texten abzeichnen muss. Das Gegenwärtige wird mit dem Möglichen, dem Zukünftigen, so verbunden, dass ein Epos, die weitläufige und ausschweifende Erzählung, entsteht.

Es ist interessant zu lesen, wie fremde und doch vertraute Sprach- und Verhaltensweisen in den fernen Alltag eingebettet werden, die uns vorstellbar zu sein scheinen. Doch ist Vorsicht geboten, wenn die Autoren wie wir alle durch Bilder geprägt wurden, die uns Spielfilme, Serien und Bücher schon gegeben haben.

Themen wie Liebe, Glück und Gewalt und sind Zeiten überspannende Muster. Was die Technik angeht, haben uns Serien wie „Star Trek“ bzw. „Raumschiff Enterprise“ deutlich gemacht, wie vorausschauend Autoren denken können, zum Beispiel beim Umgang mit Computern, die in der damaligen Zukunftsvision keine Tastaturen, sondern die Ansprache benötigten. Die erste Folge von „Raumschiff Enterprise“ wurde vor 44 Jahren produziert. Wer dachte 1966 daran, dass wir unsere kleinen Computer in den Hosentaschen mit uns herumtragen, um Nachrichten abzufragen und mit ihnen zu telefonieren?

Es gilt hier wie überall in der Literatur: Der gute Stoff ist der neue Stoff. Prosa funktioniert ohne Psychologie nie gut genug. Und die mühsame Feinarbeit mit Details und der glaubwürdig dargestellten Lebenswelt geben den Werken Größe. Alles das ist auch für den Lektor besonders interessant.

Zudem scheint es so zu sein, dass – im Gegensatz zu privaten Biografien von nichtprominenten Zeitgenossen – Werke aus den Bereichen Science-Fiction und Fantasy gute Chancen haben, Verlage zu finden.

Fachlich sind Gespräche nötig, mehrere Durchgänge als Lektor, dabei zuweilen sensibel formulierte Ergänzungen. Der Arbeitsaufwand pro Normseite liegt oft im Zeitraum von 30 bis 60 Minuten. Das sollten Autoren wissen, die einen Lektor bzw. eine Lektorin beauftragen.

Gern bin hauptberuflich aufmerksam als Lektor mit großer Erfahrung in diesen Genres für sie da.

Gefragt wird oft nach versierten Illustratoren. Hier empfehle ich Allan Joel Stark aus München und stelle gern den Kontakt her. Er selbst ist zudem Autor von „Sciene Fiction“-Romanen. Bitte beachten Sie in der Rubrik „Betreute AutorInnen“ meine Empfehlung für seine Leistungen als Illustrator; siehe Abbild aus dem Bereich „Fantasy“.

 

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