17.12.2018

Wie veröffentliche ich mein Buch selbst? Tipps.

 

Es ist leicht, Leistungen einzeln in Anspruch zu nehmen, wenn Autoren ihr Werk als E-Book veröffentlichen oder als gedruckte Version verkaufen wollen.

Die Frage: Wie und wo veröffentliche ich mein Buch?Wichtig sind zunächst der Lektor und der Layouter. Ein inhaltlich fehlerhaftes Manuskript ist fatal. Das gilt für den Stil und für die Rechtschreibung. Selbst in von Verlagen veröffentlichten Werken finden sich manchmal allerlei Fehler, die der Lektor übersehen hat. Vielleicht hat die Zeit gedrängt. Auf den ersten Blick fällt das nicht auf. Bei den kundigen Lesern macht das keinen guten Eindruck.

Perfektion ist der höchste Anspruch, den ein Lektor haben muss.

Zuweilen wirken Texte nicht besonders interessant, weil kein großer Unterschied zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem gemacht wurde. Gerade bei Biografien müssen Autorinnen und Autoren von Anfang an verstehen wollen, dass nicht jedes Detail besonders betont werden darf. Dieses Problem stellt sich in meiner Praxis als Lektor sehr oft.

Natürlich geht es um das eigene Leben. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass ein Buchmanuskript eine Dramaturgie benötigt. Es dürfen Zeitformen verwendet werden, die sich aus dem Rück- und Vorausblick ergeben. Mit einem Plan ist es nicht schwer, ein gutes Manuskript zu schreiben. Sonst hilft der Lektor mit Hinweisen oder mit eigenen Leistungen, um Veränderungen vorzunehmen.

Ich verstehe den Hinweis, dass alles zusammengehört. Doch ist die Gewichtung die, die für den Leser geschieht – und für den Autor, der daran interessiert ist, dass sein Werk gern gelesen wird.

Auch die grafische Form ist wichtig. Es gibt eine Reihe guter Layouter, die Buchmanuskripte gestalten. Der Autor sollte das nicht selbst tun. Es geht um Schrifttypen und um Abstände, um Worttrennungen am Ende der Zeilen. Der Text auf dem Cover muss einnehmend sein, ebenso das Titelbild mit den Einfügungen des Autorennamens.

Es ist schwierig, Verlage zu finden. Wer für Werbung Zeit hat, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, in der Lage ist, den Inhalt seines Manuskripts höchst interessant zu beschreiben, wird es möglicherweise schaffen, Vorbestellungen zu erhalten. Sind genug da, ist es möglich, das Manuskript selbst drucken zu lassen.

Bei 1000 Exemplaren reicht es ohne Gewinn aus, dass ein Drittel vorbestellt ist. Werbung braucht Zeit. Stellen Sie in sozialen Netzwerken ihren Anspruch auch auf die Form dar und dass Sie genug Unterstützer brauchen, um das gedruckte Buch auf die Welt bringen zu können.

Heute ist es so, dass es sehr viele Bereitwillige gibt, zumal mit eigenem Engagement Hunderttausende im Internet zu erreichen sind. Eine Reihe von Büchern sind mittlerweile auf diese Weise veröffentlicht worden. Das Internet bietet Chancen.

Es ist wirklich nicht schwer, für sein Werk zu werben. Der Stil darf nicht von dem im Buchmanuskript abweichen. Seriosität ist ein hohes Gut, Geschwätzigkeit nicht. Auch hier kann der Lektor mit Kurztexten helfen, wenn er neben seiner Arbeit als versierter Autor tätig ist.

Einfacher ist es, das lektorierte und gestaltete Buchmanuskript als E-Book in zahlreichen Portalen zum Verkauf anzubieten. Doch auch hier ist es zusätzlich nötig, im Internet auf das Buch hinzuweisen. Es gibt zum Beispiel bei Facebook „Fanseiten“. Twitter hilft. Was dort geschieht, wird zudem von Google gewürdigt. Was interessant zu sein scheint, ist auch für Google von Bedeutung. Suchende erhalten von der Suchmaschine folglich Hinweise auf das Werk.

All das trägt dazu bei, Verlage zu entlasten oder unabhängig von ihnen zu sein. Ich bin gern für Sie da.

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